„Research Assistant“ – Projekt zur Begabtenförderung

Als eine von 300 Schulen in Deutschland nimmt die Konrad-Adenauer-Realschuleplus und Fachoberschule Technik und Umwelt an der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern zur Förderung leistungstarker Schülerinnen und Schüler teil. Wir möchten besonders begabten Schülerinnen und Schülern innerhalb des Unterrichts besondere Lern- und Forderangebote machen und sie durch Mentoren in enger Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau unterstützen. Ein besonderes Projekt stellte dabei das von der Ökosystemforschung Anlage Eußerthal (EERES) der Universität Landau mit Schülern der KARS durchgeführte „Research Assistant“-Programm dar. Das zweitägige Programm verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler für gewässerökologische Forschung zu interessieren indem sie eigenständig gewässerökologische Fragestellungen bearbeiten. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler ausgebildet, mit Messsonden –geräten unterschiedliche gewässerökologische Daten – in diesem Fall an mehreren Stationen des Gewässersystems der Queich - zu erheben, auszuwerten, zu interpretieren und damit wissenschaftliche Fragestellungen eigenständig zu beantworten. Das „Research-Assistant“-Programm ist Teil des vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten gefördertem Aktion-Blau-Plus-Projektes „Auenreaktivierung“ der Forschungsstation Eußerthal. Es greift, neben den Themenkomplexen Hochwasserschutz und Artenschutz, die gesellschaftliche Herausforderung der Förderung des Nachwuchses in den MINT-Fächern auf und reagiert damit auf den Fachkräftebedarf in MINT-Berufen. Das Resarch-Assistant-Programm wurde letzte Woche das erste Mal mit sechs Schülern der KARS erfolgreich durchgeführt.(Bilder: Hannah Holzner)
 

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